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07.05.2013
Endlich-Sommerrollen mit Spargel und Mango-Dip
Als ich noch relativ frisch mit dem Studium angefangen hatte, trieb mich die Geldnot in die Küche eines Sushi-Lieferservice. Blöde Arbeits-Zeiten, unsympathischer Chef und hoffnungslos unterbezahlt. Aber das nur nebenbei. Warum ich trotzdem so lange da geblieben bin? Ganz einfach, kochen, rollen und ne Menge lernen. Die Zeit dort hat mir wirklich einiges beigebracht. Und zwar neben ganz tollen Makis und Inside-Outs rollen, fix schnibbeln mit scharfen Messern (wenn man sie sich nicht gerade in den Daumen rammt) und Fisch filetieren (gut, die Skills werde ich hoffentlich nie wieder brauchen müssen) auch das ein oder andere geile Rezept. Unter anderem Sommerrollen. Die Zutaten sind denkbar simpel, jedoch ist das Rollen und das Hantieren mit diesem reudig klebrigen Reispapier so ne Sache für sich.
Nun also Fräulein Hinkebeins Guide to Endlich-Sommerrollen:
06.05.2013
Taboulé - Die Grillsaison ist da
Am Hackeschen Markt bekommt man beim Wochenmarkt Petersilie in rauhen Mengen und muss dafür nicht mal viel zahlen. Da habe ich mir ein gigantisches Bund Petersilie besorgt und wie das Schicksal es so will, musste spontan ein Salat her. Perfekt.
24.04.2013
fremde Federn schmücken gut: Grapefruit-Rosmarin-Sirup
Da wohnt man in Berlin und hat trotzdem in den letzten 3 Jahren gerade mal einen Bruchteil der veganen kulinarischen Schätze ausprobiert. Doch der Vorsatz für dieses Jahr steht: so viel wie möglich erkunden und die ganzen tollen Restaurants, Cafés und Imbisse mal abklappern. Den Anfang hat das sensationelle Vaust gemacht: ein vegetarisch/veganes Brauhaus in Charlottenburg. Ich wohne ja im allertiefsten Osten, das heißt die Stube liegt nicht mal grade um die Ecke. Aber der Weg hat sich gelohnt. Nicht nur das die Herrschaften ihr eigenes Bier brauen, nein - das Essen ist auch wahnsinnig lecker. Der kulinarische Horizont in veganen Restaurants beschränkt sich ja gerne auf die mediterrane oder fern- wahlweise nahöstliche Küche. Im Vaust dagegen jibts jute alte berliner Kost. Braufladen, berliner Antipasti, Suppe, und was noch alles.
Doch was mich wirklich von Hocker gehauen hat, kam schon vor dem Essen daher und lief in Form eines köstlichen Getränks meine Kehle hinunter. Es war ein selbstgebrautes Pils mit hausgemachtem Grapefruit-Rosmarin-Sirup. Klang so absurd dass ich es ausprobieren musste. Und was soll ich sagen. Ich konnte kaum genug davon kriegen. Da wurde der Selbstmach-Trieb wach. Muss Sirup kochen.15.02.2013
Fenchelsalat - lieben oder hassen
Trotz Semesterende und einer ganzen Menge Baustellen, steigt die Post-frequenz ein wenig - hoffentlich bleibt das in den Ferien so!
Fenchel spaltet die Nation, ich habe ihn früher gehasst - ich fand den Geschmack fürchterlich, höchstens als Tee akzeptabel.
03.02.2013
Ko(H)llateralschaden - Wirsingsalat! Und: getaggt - und jetzt?
So kann man sich auch vom Arbeiten abhalten. Viele kleine Aufgaben warten darauf in Angriff genommen zu werden und haben es sich in meinem Nacken gemütlich gemacht. Doch der Wirsing im Kühlschrank schaute mich auch so mitleidig an - das konnte nicht so bleiben.
Das man mit Wirsing sehr viel einfallsreichere Sachen machen kann als ihn in einer Rahmsauce zu ertränken habe ich nach meiner letzten Ökokiste festgestellt, der gute Kohl hat nun einen festen Platz in meiner Liga der "Lieblingswintergemüse"
25.08.2012
Gemüsefrittata
Nach einem Tag Laufen lernen gabs heute abend wohlverdientes Frauen-dinner - heißt Mudder und Schwester wurde eine Gemüsefrittata serviert.
09.04.2012
Crêpes-Frühlings-Torte
Oster-feature Pt. 2!
Simpel, lecker und prima zum Vorbereiten.
Ihr braucht:
- 8 Crêpes (fertige aus dem Kühlregal, oder selbstgemacht)
- 300 g Kräuterfrischkäse (vegan, im Biomarkt)
- ca 2 Handvoll Rucola
- 1 Möhre
- 1/4 Gurke
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Pk Sahnesteif
- Kräuter (frische und trockene, was ihr dahabt)
Den Frischkäse, Kräuter, Sahnesteif und Tomatenmark mit einem Handrührgerät verquirlen. Die Möhre und die entkernte Gurke reiben und miteinander mischen. Den Rucola klein hacken.
Nun den ersten Crêpe mit der Frischkäsecreme bestreichen und mit Rucola belegen. Anschließend immer einen beidseitig bestrichenen Crêpe drauflegen und abwechselnd Möhre-Gurke und Rucola schichten. Bei acht Stück, kommt ihr auf jeweils zwei Schichten pro Sorte. Die entstandene Torte fest in Frischhaltefolie wickeln und am besten über Nacht kalt stellen.
Kurz vorm Servieren in kleine Tortenstücke schneiden - Fertig!
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